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IVF-Zentrum :: Jan Palfijn Krankenhaus
Henri Dunantlaan 5 - 9000 Gand
Tél. 0032 (0)9 224 88 50

 

SCHRITT 3: EIZELLENPUNKTION

Bei der Eizellenpunktion werden die Follikel (Eibläschen) unter echografischer Kontrolle vaginal angepiekt und leergesaugt.

Zwei Stunden vor der Punktion trifft die Patientin ein. Sie darf ab Mitternacht nichts gegessen oder getrunken haben. Das Paar darf sich direkt beim IVF-Zentrum anmelden. Dort werden auch die verwaltungsrechtlichen Aspekte der Aufnahme geregelt.

Beide Partner müssen zu jeder Zeit ihre SIS-Karte bei sich führen. Auch die Akzeptanz der Krankenkasse zur Übernahme von 6 Versuchen bei IVF sollten Sie am besten am Tag der Punktion vorlegen.

Anschließend müssen noch verschiedene Formulare ausgefüllt werden, beispielsweise eine Fragenliste zur Anästhesie. Hierzu werden Sie von einem medizinischen Mitarbeiter unterstützt.
Wie bereits erwähnt, wird Ihr Partner die Etiketten an der Kasse der Poliklinik entgegennehmen.
In Erwartung der Punktion kann der Partner in einem speziell eingerichteten Raum eine Spermaprobe abgeben.
Nach vorhergehender Absprache kann die Probe in Ausnahmefällen auch von zu Hause mitgebracht werden. Diese muss allerdings warm unter der Kleidung aufbewahrt werden.
Die Patientin legt nun ein Operationshemd an. Anschließend wird eine Infusion vorgenommen, die für die Anästhesie und eine eventuelle Verabreichung einer Medikation nach der Punktion notwendig ist. Zwischendurch werden die nachfolgenden Schritte besprochen.

Fünf Minuten vor der Punktion wird die Patientin in den Punktionssaal gebracht. Der Partner darf bei der Punktion dabei sein, wenn dies gewünscht wird.
Dabei wird die Patientin mit herkömmlichen Mitteln leicht betäubt. Auf Wunsch kann sich allerdings auch für eine örtliche Betäubung entschieden werden.
Daraufhin beginnt der behandelnde Arzt mit der Punktion, bei der die Eibläschen (Follikel) angepiekt und leergesaugt werden. In der Follikelfeuchtigkeit befinden sich dann die Eizellen.
Während der Punktion wird die Follikelfeuchtigkeit vom Laboranten auf eventuelle Eizellen untersucht.
Dies kann sich der Partner auf dem Bildschirm anschauen.
Nach der Punktion wird die Patientin zurück in ihr Zimmer gebracht, wo sie drei Stunden beaufsichtigt wird. Es werden die notwendigen Kontrollen vorgenommen und gegebenenfalls die dazugehörigen Maßnahmen eingeleitet. Bei auftretenden Schmerzen kann beispielsweise ein schmerzstillendes Mittel verabreicht werden, wenn dies notwendig werden sollte.
Unterdessen erhält das Paar Informationen zu den erhaltenen Ei- und Samenzellen. Auch die Nachbehandlung wird ausführlich besprochen. Auch hier steht Zeit zur Verfügung, um eventuell auftretende Fragen zu beantworten.

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